Impfungen

Impfungen NRW

Stand: November 2015

Grundsatz § 3 Abs. 1 Nr. 5 BVO NRW

Aufwendungen für Schutzimpfungen sind beihilfefähig, soweit sie nach den jeweils gültigen Empfehlungen der Ständigen Impfkommission am Robert Koch-Institut (STIKO) öffentlich empfohlen werden (Grippe, Tetanus, Polio, Mumps-Masern-Röteln, Diphtherie).

Es ist rechtlich nicht zu beanstanden, dass die Beihilfefähigkeit der Kosten für Schutzimpfungen davon abhängig gemacht wird, dass die STIKO die Impfungen empfohlen hat (Urteil des VG Augsburg vom 30.07.1998 - An 2 K 97.1113 -).

Die jeweils gültige "Impfempfehlung" können Sie auf den Internetseiten der Bundesärztekammer einsehen.

Schutzimpfungen aus Anlass von Auslandsreisen

Schutzimpfungen aus Anlass von Auslandsreisen sind nur beihilfefähig, soweit sie empfohlen sind.

HPV-Impfungen

Die STIKO empfiehlt zur Reduktion der Krankheitslast durch den Gebärmutterhalskrebs die Einführung einer generellen Impfung gegen humane Papillomaviren (Typen HPV 16, 18) für alle Mädchen im Alter von 9 bis 14 Jahren. Falls in diesem Zeitraum noch keine Impfung erfolgt ist, kann dies bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres nachgeholt werden, wenn der Nachweis erbracht wird, dass das Mädchen HPV-frei ist.

Nicht beihilfefähige Impfungen

Schutzimpfungen gegen Influenza A (H1N1 - sogenannte Schweinegrippe) sind für alle Personen kostenlos. Sie sind als öffentliche Maßnahme keine Leistung, die ein Arzt in Rechnung stellen darf. Dies gilt sowohl für den Impfstoff als auch für die ärztliche Leistung. Aufwendungen für diese Impfung sind daher nicht beihilfefähig.

Rechtliche Hinweise

Dieses Merkblatt soll Ihnen einen Überblick über die wichtigsten Bestimmungen zur Beihilfe geben. Bitte haben Sie jedoch Verständnis dafür, dass dieses Merkblatt nur eine begrenzte Übersicht der umfangreichen Bestimmungen geben kann. Rechtsansprüche können Sie hieraus nicht ableiten.

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